fake-tazFreitag früh, vor dem taz-Café in der Rudi-Dutschke-Str: Ein junger Mann verteilt eine Sonderausgabe der taz (PDF). Headline: “Wir sind Schwanz! - Die Redaktion verlangt: Der Pimmel über Berlin muß bleiben!” Wie? Die Redaktion? Die weiß von nichts.

Während einige Alt-Genossenschaftler und Mitgründer der Zeitung für den sofortigen Abbau des intern als “Lenk-Waffe” bezeichneten Werks votieren, gibt es aus der Redaktion starken Widerstand”, heißt es in dem Artikel: “Der Pimmel ist auch eine Frage der inneren Pressefreiheit!”

Wer sich die Freiheit genommen hat, die vierseitige Sonderausgabe zu fälschen ist unklar, der im Impressum (Hausanschrift: “Rudis-Ding-Str. 23”) angebenen Peter Lenk war es nicht. Verdeckt operierende Kunstfreunde innerhalb der taz oder die hauseigene Werbeabteilung: Fehlanzeige. Bleibt nur: Neu-Genosse Kai-Diekmann (bzw. die Bild-Werber bei Jung von Matt). Unsere Recherchen dauern noch an, werden aber immer wieder von Lachanfällen unterbrochen. Denn: die Fake-taz ist wirklich witzig. Wir sind gespannt, wieviel den Einsendeschnippsel “Für alle, die das Ding behalten wollen: Nein zur Kunst-Kastration” per Post eintrudeln werden. Stay tuned.


11 Comments on “Fake-taz aufgetaucht”

You can track this conversation through its atom feed.

  1. Shrip says:

    Dieses wichtige Dokument darf der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden. Bitte sofort als Digitalisat veröffentlichen.

  2. Matthias Sch. says:

    wie geil :-))

    … bitte ebenfalls dringend um Einscannen und Veröffentlichung. Ich schätze mal, Urherrechtsprobleme werdet ihr mit dem Jux-Urheber dadurch schwerlich bekommen.

  3. Textaroma says:

    Bitte schickt mir die Sonderausgabe nach Hause. Für soviel Content zahle ich natürlich.

  4. Sebastian Heiser says:

    Ist jetzt als eingescannt und als PDF verlinkt!

  5. Shrip says:

    Cool, danke :) Und jetzt gründen wir eine Genossenschaft und machen das jede Woche. Aber ohne Diekmann. Wer macht mit? #tazwatch

  6. Harald Schmitt says:

    Schön für Euch, dass Ihr dabei Lachanfälle bekommt - ich bekomme bei Eurem getue um Kai Diekmann nur noch das Kotzen.

    Wenn kein Tag mehr vergeht, an dem die taz sich nicht an diesem Herrn aufgeilt, ist wohl die Zeit gekommen, sich eine andere Zeitung zu suchen.

    Schade, die taz hatte mal etwas zu sagen. Nun blamiert sie sich seit Tagen, wenn nicht Wochen, durch dieses Diekmann-Geschmarre.

  7. susanne says:

    Das Konzept eines Kai Diekmann ist doch vollends aufgegangen…die Genossen springen mit weit aufgerissenen Augen in alle erdenklichen Fettnäpfe!!!

    Schlimmer geht’s nimmer….

  8. pümmel says:

    mönsch!
    ich denk ihr macht ne zeitung - oder sowas ähnliches …
    kann da keiner g´scheit scännan oder watt?
    das üben wir aber noch mal gell?

  9. Cliff Meißner says:

    Hut ab vor dem Macher oder den Machern dieser tollen Satire!

    Ich will übrigens die Tasse haben, die als Behältnis des leckeren Morgen-Latte unten rechts angepriesen wird.

    Könnt ihr die bitte wirklich als Angebot im Taz-Shop mit aufnehmen?

  10. Johann says:

    Schlimm! Die taz nimmt keiner mehr ernst.
     Pulleralarm!

  11. Das Ende der Fahnenstange « KAI DIEKMANNS BLOG says:

    […] hat unser bloggender Scheinreise von schräg gegenüber das Angebot, als Belohnung für die Fake-taz ein bißchen auf taz.de zu bloggen angenommen. Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile über […]

Leave a Reply

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>